Polizist im Ausschuss: Edathy flüchtete offenbar aus seiner Wohnung

Die Aussage eines niedersächsischen Polizisten nährt den Verdacht, dass der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy vor der bevorstehenden Durchsuchung seiner Wohnung und Büroräume gewarnt worden war. Er habe bei der Durchsuchung am 10. Februar 2014 den Eindruck gewonnen, «dass dort eine überhastete Flucht stattgefunden hat», sagte der Kriminalkommissar Uwe Baum im Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Edathy-Affäre. Vor der Tür von Edathys Wohnung hätten zerstörte Mikroprozessoren gelegen. Innen hätten sich als vertraulich eingestufte Akten gestapelt.