Schulz warnt Athen vor Bruch

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die Regierung in Athen eindringlich vor den Folgen eines Bruches mit der Eurozone gewarnt. Vor dem Hintergrund der drohenden Staatspleite Griechenlands sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung», was nicht gehe, sei aus dem Euro ausscheiden, seine Schulden nicht zurückzahlen, aber erwarten, dass die Mittel aus dem EU-Haushalt weiter fließen. Im Streit um das Sparprogramm geht es nach Angaben aus Athen letztlich nur noch um Maßnahmen für 450 Millionen Euro.