SPD-Politikerin rechnet mit zweitem NSU-Untersuchungsausschuss

Die SPD-Obfrau im ersten NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags, Eva Högl, rechnet damit, dass das Parlament ein zweites Gremium dieser Art einsetzen wird. Es gebe unter den Fraktionen hierüber eine «große Übereinstimmung», sagte sie der «Frankfurter Rundschau». Der Bundestag werde nach der Sommerpause entscheiden. Högl sagte, es gebe weiter offene Fragen unter anderem zu den Umständen, unter denen die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos umgekommen seien. Der erste NSU-Untersuchungsausschuss hatte im Sommer 2013 seine Arbeit beendet.