Studie zu Zwangsarbeit in DDR-Betrieben wird vorgestellt

Zehntausende Gefangene wurden in DDR-Betrieben zur Arbeit gezwungen - oft bis zur Erschöpfung. Das belegen inzwischen Untersuchungen. Viele ihrer Produkte wurden in westliche Länder exportiert.

Studie zu Zwangsarbeit in DDR-Betrieben wird vorgestellt
Wolfgang Kluge Studie zu Zwangsarbeit in DDR-Betrieben wird vorgestellt

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, stellt in Berlin eine neue Studie zur Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR vor. Begleitet wird sie dabei unter anderem vom Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn. Die Aufarbeitung dieses Kapitels der DDR-Geschichte war erst Ende 2012 in Gang gekommen. Damals hatte der schwedische Möbelkonzern Ikea eingeräumt, seit den 80er Jahren vom Einsatz politischer Häftlinge für seine Möbelproduktion gewusst zu haben.