US-Justizministerin zweifelt an Reformeifer der FIFA

Die amerikanische Justizministerin Loretta Lynch setzt keine großen Hoffnungen in den Reformeifer des Fußball-Weltverbandes FIFA. Die FIFA sei bis in die höchsten Ebenen korrupt, sagte sie der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Wirklich beunruhigend sei, was sich im Zuge der Ermittlungen herausgestellt habe, so Lynch. «Jedes Mal, wenn die FIFA nach internen Untersuchungen korrupte Funktionäre abgesetzt hat, wurden sie durch andere ersetzt, die genau in derselben Art und Weise weitermachten.» Im Fußball-Korruptionsskandal ermitteln die Behörden gegen 14 zum Teil ranghohe Funktionäre.