Wachsende Kritik an Vorratsdatenspeicherung vor Beratung im Bundestag

Einen Tag vor der ersten Beratung des Gesetzentwurfs im Bundestag wächst die Kritik an der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages mahnt in einem Gutachten Korrekturen an. Es bestünden Unklarheiten in Bezug auf die «Löschung von Daten, die von vornherein für die Erhebungszwecke unerheblich sind». Telefon- und Internetdaten sollen künftig maximal zehn Wochen gespeichert werden, damit Ermittler bei der Terrorismus- und Verbrechensbekämpfung darauf zugreifen können.