Widerstand in der SPD gegen Vorratsdatenspeicherung

Gegen die vom Kabinett beschlossene Vorratsdatenspeicherung gibt es nach Medienberichten auch in der SPD Widerstand. Rund 100 SPD-Gliederungen hätten für den Parteikonvent im Juni Anträge eingereicht, in denen das Ermittlungsinstrument abgelehnt wird, schreiben die «Frankfurter Rundschau» und die «Süddeutsche Zeitung». Telekommunikationsanbieter sollen die IP-Adressen von Computern und Verbindungsdaten zu Telefongesprächen künftig maximal zweieinhalb Monate aufbewahren. Standortdaten bei Handy-Gesprächen sollen höchstens vier Wochen gespeichert werden.