Berliner Lichtgrenze neu befüllt - kaum Beschädigungen

Am Bethaniendamm in Berlin-Kreuzberg hat ein Unbekannter sie sorgfältig auf einen Ballon der Lichtgrenze zum 25. Mauerfall-Jubiläum geschrieben, die berühmten Worte von Walter Ulbricht: «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten».

Berliner Lichtgrenze neu befüllt - kaum Beschädigungen
Jens Kalaene Berliner Lichtgrenze neu befüllt - kaum Beschädigungen

Die Aufschrift mit Filzschreiber habe den Ballon aber nicht beschädigt, berichtete Gabriele Miketta, Pressesprecherin der Kulturprojekte Berlin, am Sonntagmorgen.

Andere Ballons platzten dagegen schon: «Gerade am Bethaniendamm gingen mehr Ballons kaputt als der normale Schwund», sagte Mikutta. Auch drei Stelen seien umgeknickt und am Morgen ersetzt worden. Insgesamt seien die Ausfälle aber gering. Am Sonntagmorgen wurden ohnehin alle Stelen neu mit knapp 7000 nun heliumgefüllten Ballons ausgestattet, die am Abend in die Luft gehen sollen.

Seit Freitagabend zeichnen die Ballons den einstigen Verlauf der Mauer in Berlin nach und haben sich zu einem gewaltigen Besuchermagneten entwickelt. Der Aufstieg der Ballons soll am Sonntag um 19.20 Uhr am Brandenburger Tor beginnen und etwa eine halbe Stunde dauern. Mit einem kleinen Hebel, der von außen in den Fuß eines Ständers gesteckt wird, lösen sogenannte Ballonpaten die Halterung, woraufhin die Heliumballons entschweben können.