Berliner Museen bilden Flüchtlinge zu Guides aus

Berliner Museen haben 19 Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak zu Guides ausgebildet. Sie sollen regelmäßig Landsleute in ihrer Muttersprache durch das Pergamonmuseum, das Bode-Museum und das Deutsche Historische Museum führen. Das teilten die Museen mit. Das Pilotprojekt heißt «Multaka» - das bedeute auf Arabisch Treffpunkt. Das Wort stehe für den Austausch kultureller und historischer Erfahrungen, hieß es. Es gehe aber auch um Gemeinsamkeiten von Deutschland, Syrien und dem Irak. Die ausgebildeten Flüchtlinge bekommen für ihre Führungen im Museum ein Honorar.