Bern tritt Gurlitt-Erbe an - Raubkunst bleibt in Deutschland

Das Kunstmuseum Bern tritt das umstrittene Erbe des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt an. Das bestätigte der Stiftungsratspräsident des Museums, Christoph Schäublin. Laut Schäublin hat sich das Museum auf eine Vereinbarung mit Bayern und dem Bund verständigt. Danach werden Bilder, die unter NS-Raubkunstverdacht stehen, zunächst in Deutschland bleiben. Die für den Fall Gurlitt gegründete Taskforce soll ihre Herkunft weiter klären. Der inzwischen gestorbene Gurlitt hatte das Berner Museum als Alleinerben eingesetzt.