Besserer Schutz Ungeborener vor Folgen des Alkoholkonsums gefordert

Politiker von CDU und SPD fordern mehr Aufklärung über die gravierenden gesundheitlichen Folgen für Kinder, wenn eine Schwangere Alkohol trinkt. Der CDU-Abgeordnete Hubert Hüppe verlangte in der «FAZ», dass auf Flaschen mit alkoholischen Getränken ein gesetzlich vorgeschriebener Warnhinweis angebracht werden solle. SPD-Gesundheitsexpertin Hilde Mattheis plädierte dafür, dass Ärzte, Hebammen und Jugendämter besser zusammenarbeiten. Jedes Jahr kommen rund 10 000 Kinder mit geistigen und körperlichen Schädigungen zur Welt, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben.