Bewegung im Tarifstreit für öffentlichen Dienst

In die festgefahrenen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ist Bewegung gekommen. Eine Einigung zeichnete sich aber noch nicht ab. Wie aus Verhandlungskreisen verlautete, legten die Arbeitgeber ein schriftliches Angebot für die Bezahlung der angestellten Lehrer vor.

Demnach sollen unter anderem die Ost-West-Unterschiede im Tarifrecht ausgeglichen werden. Die Verhandlungen könnten in eine vierte Runde gehen. Dann wären auch neue Warnstreiks nicht ausgeschlossen. Die Gewerkschaften fordern für die rund 800 000 Angestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr im Monat.