Bewegung und Klang: Calders Mobiles in Düsseldorf

Ohne den US-Künstler Alexander Calder (1898-1976) wäre das Mobile wohl nicht zum Kunstobjekt geworden. Eine Ausstellung mit rund 70 Werken des berühmten Avantgarde-Künstlers und Mitbegründers der kinetischen Kunst ist vom 7. September bis zum 12. Januar in der Kunstsammlung NRW (K20) in Düsseldorf zu sehen.

Bewegung und Klang: Calders Mobiles in Düsseldorf
Martin Gerten Bewegung und Klang: Calders Mobiles in Düsseldorf

Die Ausstellung «Alexander Calder - Avantgarde in Bewegung» - reicht von Draht-Skulpturen über filigrane Mobiles der 30er und 40er Jahre bis zu surrealistischen Holzskulpturen und den nach 1945 entstandenen tonnenschweren unbeweglichen «Stabiles».

Gemälde von Piet Mondrian, Joan Miró oder Hans Arp aus dem Bestand der Kunstsammlung dokumentieren den starken Bezug von Calders Werk zur künstlerischen Avantgarde der Zeit. Calder war mit diesen Künstlern eng befreundet. Ein Akzent liegt auch auf dem Einfluss der experimentellen Musik. So ist zu Calders «Klang-Mobiles» Musik von John Cage und Edgard Varèse zu hören.