BGH verhandelt über 42 300 Euro in Plastikdose

Der Bundesgerichtshof verhandelt heute über den Eigentümer von insgesamt 42 300 Euro Bargeld. Das Geld war bei einer Razzia wegen des Verdachts auf Drogendelikte in der Wohnung eines Ehepaares in einer Plastikdose gefunden worden. Die Summe wurde vom Staat eingezogen, der Mann später zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Ehefrau will nun das Geld zurück. Die Hälfte hat sie zwar zurück erhalten, doch sie erhebt Anspruch auf die ganze Summe. Es sei ihr Gehalt, und sie habe es nur deshalb in ihrer Wohnung versteckt, weil sie Banken misstraue.