BGH verhandelt über grausamen Tod eines Münchners auf der A9

Der grausame Tod eines Münchner Informatikers an der Autobahn 9 in Sachsen-Anhalt beschäftigt heute den Bundesgerichtshof. Fünf Männer hatten den 39-Jährigen 2012 von einem Autobahnparkplatz verschleppt und schwer misshandelt. Der Mann starb in einem Transporter. Der BGH prüft, ob sich die Täter wegen Mordes verantworten müssen. Das Landgericht Dessau-Roßlau hatte die Männer zwar zu hohen Haftstrafen verurteilt. Eine Tötungsabsicht habe ihnen aber nicht nachgewiesen werden können, hieß es. Gegen das Urteil war die Familie des Opfers in Revision gegangen.