Bilaterale Gespräche sollen Lima-Kompromiss retten

Die Teilnehmer des UN-Klimagipfels in Lima unternehmen einen neuen Anlauf, um Blockierer-Staaten zum Einlenken zu bewegen. Nun soll in bilateralen Gesprächen versucht werden, Kompromisslinien zu finden. Der Konferenzpräsident, Perus Umweltminister Manuel Pulgar-Vidal, habe für die Konsultation drei Stunden angesetzt, sagte der deutsche Umweltstaatssekretär Jochen Flasbart. Deutschland rechnet nach heftigem Streit mit einem nachgebesserten Entwurf für einen Abschlusstext, der Details des in einem Jahr bei der Konferenz in Paris geplanten Weltklimavertrags regeln soll.