Bildung ist entscheidend für Integration

Bildung ist entscheidend für die Integration von Migranten in die Gesellschaft. Das geht aus einem umfangreichen Datenreport hervor, den das Statistische Bundesamt in Berlin vorgestellt hat.

Bildung ist entscheidend für Integration
Daniel Maurer Bildung ist entscheidend für Integration

Derzeit sind Zuwanderer in Deutschland geringer gebildet, seltener erwerbstätig, sie verdienen weniger und sind eher von Armut bedroht. Sie sind mit 35,4 Jahren im Durchschnitt auch deutlich jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund (46,8 Jahre).

Die Studie fordert, bessere Zugänge und Strukturen für Bildungsangebote für Migranten zu schaffen. Je besser qualifiziert die Menschen sind, umso seltener sind sie erwerbslos. 2014 waren 65 Prozent der 15- bis 64-Jährigen mit Migrationshintergrund erwerbstätig - 11 Prozent weniger als in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

Besonders groß sind die Unterschiede bei den Frauen: Insgesamt standen 37 Prozent aller Frauen mit Migrationshintergrund dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Bei den Frauen ohne Migrationshintergrund waren es 24 Prozent.