Bis zu 400 Euro für Stadtfahrt kassiert - Taxifahrer vor Gericht

Ein Berliner Taxifahrer, der von ausländischen Touristen für Stadtfahrten Fantasiepreise kassiert haben soll, muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten.

Zum Auftakt des Prozesses am Amtsgericht Berlin-Tiergarten verweigerte der 48-Jährige am Donnerstag die Aussage. Dem Mann wird vorgeworfen, zwischen März 2012 und Mai 2013 in 22 Fällen Wucherpreise von Berlin-Besuchern verlangt zu haben. Die meisten von ihnen stiegen demnach am Flughafen Tegel ins Taxi. Ein Mexikaner, der sich mit den deutschen Preisen nicht auskannte, musste laut Anklage 400 Euro für eine Fahrt von wenigen Kilometern zahlen.

Zudem sei der Mann nicht zu seinem Hotel gefahren, sondern auf der Straße abgesetzt worden.