Bis zu drei Schützen richten Blutbad in Kalifornien an

Erneut ist es in den USA zu einer blutigen Schießerei gekommen. Bis zu drei Schützen stürmten offenbar ein Gebäude in Kalifornien. US-Medien berichten von zwölf Toten.

Doug Saunders Bewaffnete Polizisten versuchen die Lage in San Bernadino zu klären. Bei einer Massenschießerei in der kalifornischen Stadt sollen zwölf Menschen ums Leben gekommen sein.

In der kalifornischen Stadt San Bernardino haben Unbekannte ein Blutbad angerichtet. Nach Angaben der Fernsehsender Fox News und ABC hat es zwölf Tote gegeben. Die Angaben wurden von offiziellen Stellen zunächst nicht bestätigt. Nach ersten Berichten sollen bis zu drei Schützen ein Bürogebäude gestürmt haben. US-Präsident Barack Obama ließ sich über die Ereignisse informieren, wie das Weiße Haus mitteilte.

Die Polizei bestätigte, dass es zu einem Vorfall in der Stadt gekommen ist und wies die Anwohner an, nicht auf die Straßen zu gehen. Der Fernsehsender CNN berichtete von drei möglichen Verdächtigen. CNN zeigte Fernsehbilder, auf denen verzweifelte Menschen zu sehen waren. Außerdem versorgten Hilfskräfte Verletzte.

Über dem Geschehen kreisten Hubschrauber, die Polizei fuhr ein Großaufgebot auf, darunter auch gepanzerte Fahrzeuge. Nach Angaben des Fernsehsenders ABC sollen drei Schützen jeweils mit Gewehren bewaffnet gewesen sein.

Nach ersten Erkenntnissen haben die Schützen ein Bürogebäude in der 200 000-Einwohner Stadt San Bernardino gestürmt. Die Stadt liegt etwa eine Autostunde von Los Angeles entfernt. In dem Gebäude war nach ersten Berichten von Augenzeugen das Inland Regional Center, eine staatliche Einrichtung, untergebracht, die sich mit Behinderten beschäftigt. Der Komplex wurde evakuiert.