Bischofssynode steht nicht geschlossen hinter Streitthemen

Zum Abschluss der Familiensynode im Vatikan haben sich die Bischöfe nicht geschlossen hinter umstrittene Aussagen über den Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen gestellt.

Das geht aus dem Abschlussdokument hervor, das am Samstagabend in Rom vorgestellt wurde. Demnach fanden drei entsprechende Punkte nur eine einfache, nicht die eigentlich vorgesehene Zwei-Drittel-Mehrheit, um die Haltung der gesamten Synode wiederzuspiegeln.

Vatikan-Sprecher Federico Lombardi betonte auf Nachfrage, dass das Dokument ohnehin als Grundlage für weitere Diskussionen diene. Das Treffen der Kirchenoberen sollte eine Synode zum gleichen Thema im kommenden Jahr vorbereiten. Definitive Entscheidungen waren nicht erwartet worden.