Bitterer Pokal-Abend für Effenberg in Dortmund

Borussia Dortmund hat den Höhenflug von Stefan Effenbergs SC Paderborn gestoppt und ist ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Bundesligist feierte einen 7:1 (3:1)-Heimsieg gegen den Zweitliga-Club, dem diesmal auch die neuen Lehren des Trainer-Novizen Effenberg nicht halfen.

Bundesliga-Schlusslicht FC Augsburg schaffte durch ein 3:0 (2:0) bei Zweitliga-Tabellenführer SC Freiburg ebenfalls den Sprung in Runde zwei. Mit einem 6:0 (3:0) entledigte sich Bayer Leverkusen der Pflichtaufgabe beim Regionalligisten Viktoria Köln.

Die Dortmunder benötigten gegen die Paderborner ein wenig Anlauf, ehe sie ihrer Favoritenrolle dann doch gerecht wurden. Die Gäste zeigten nach dem jüngsten Aufschwung mit zwei Ligasiegen unter Effenberg ihr Selbstbewusstsein und gingen in der 21. Minute sogar in Führung, als Srdjan Lakic einen Patzer von BVB-Keeper Roman Bürki bestrafte.

Doch noch vor der Pause rückte der Bundesliga-Zweite die Verhältnisse wieder zurecht. Adrian Ramos (25.), Gonzalo Castro (30.) und Shinji Kagawa (43.) stellten auf 3:1. Ilkay Gündogan (54./Foulelfmeter), erneut Castro (58.), Lukasz Piszczek (87.) und Henrich Mchitarjan (89.) machten den Abend für Effenberg dann so richtig bitter.

Die Augsburger hielten sich nach ihrer jüngsten Liga-Krise zumindest im Pokal schadlos. Trainer Markus Weinzierl hatte sein Team nach dem 1:5 in Dortmund deutlich umformiert. Dong-Won Ji (11.), Alexander Esswein (25.) und Caiuby (49.) bewiesen mit ihren Treffern, dass Weinzierl die richtigen Maßnahmen getroffen hatte. Die Freiburger dagegen enttäuschten über weite Strecken.

Im Kölner Sportpark Höhenberg währte die Hoffnung von Außenseiter Viktoria nur eine Viertelstunde, ehe Leverkusens Julian Brandt zur Führung traf. Bis zur Pause erhöhten Karim Bellarabi (35.) und Javier Hernandez (38.) jeweils auf Vorlage des starken Brandt auf 3:0. Abermals Hernandez (54.), Stefan Kießling (80.) und Wladlen Jurtschenko (83.) sorgten für das Endergebnis. Viktoria-Abwehrspieler Markus Brzenska sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (75.).