Blatter-Nachfolge: Beckenbauer wirbt erneut für Sexwale

Franz Beckenbauer hat erneut für den Südafrikaner Tokyo Sexwale als möglichen Nachfolger von FIFA-Präsident Joseph Blatter geworben.

Blatter-Nachfolge: Beckenbauer wirbt erneut für Sexwale
Bernd Weißbrod Blatter-Nachfolge: Beckenbauer wirbt erneut für Sexwale

«Ich habe den Tokyo genannt, weil er auch im Sport war und ist und weil er sehr intelligent ist. Er hat dazu auch das Netzwerk», sagte der «Kaiser» beim von ihm veranstaltenden Camp Beckenbauer in Kitzbühel. Dort ist Sexwale einer der Stargäste.

Beckenbauer meinte weiter über den 62-Jährigen: «Ich glaube sicher, dass der DFB ihn bei der Kandidatenkür unterstützen würde.» Sexwale war einst als Anti-Apartheid-Aktivist gemeinsam mit Nelson Mandela inhaftiert. Für die FIFA ist er Vorsitzender der Kommission zur Verbesserung der Fußball-Beziehungen zwischen Israel und Palästina. Er gilt als unbelastet in der Korruptionsaffäre des Weltverbandes. Sexwale selbst äußerte sich nicht konkret darüber, ob er seinen Hut in den Ring werfen wird: «Wir werden sehen, was passiert.»

Bei dem Symposium im Skiort Kitzbühel steht auch das Thema «Quo vadis FIFA», allerdings als closed session - als geschlossene Veranstaltung auf dem Programm.