BMW hält trotz schwächeren China-Geschäfts an Zielen fest

BMW hat trotz eines schwierigen zweiten Quartals und sich abkühlenden China-Geschäfts seine Jahresprognose bekräftigt.

Die geringeren Wachstumsraten in der Volksrepublik und der zunehmende Wettbewerb dort sowie hohe Investitionen und steigende Personalkosten bremsten, berichtete der Autokonzern in München.

Von April bis Juni verkaufte BMW zwar deutlich mehr Autos und steigerte seinen Umsatz um 20 Prozent auf rund 24 Milliarden Euro. Aber das Betriebsergebnis im Autosektor - ohne das Kredit- und Leasinggeschäft - fiel gleichzeitig um 16 Prozent. Unter dem Strich sank der Konzerngewinn um 1 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro.

Finanzvorstand Friedrich Eichiner sagte: «Wir streben 2015 bei den Auslieferungen und dem Konzernergebnis vor Steuern weiterhin solide Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken an» - das heißt Zuwächse von mindestens fünf Prozent. Rückenwind erhofft sich BMW von neuen Modellen. Der neue 7er, das Flaggschiff des Konzerns, kommt im Herbst auf den Markt. BMW hat seit Jahresbeginn weitere 3200 Stellen geschaffen und beschäftigt jetzt weltweit rund 119 500 Mitarbeiter.