BND überwachte 2012 deutlich weniger Mails und Telefonate als zuvor

Der Bundesnachrichtendienst hat als Konsequenz aus einer verfeinerten Auswahltechnik 2012 deutlich weniger E-Mails, Telefonate, Faxe und SMS überwacht als im Vorjahr. Insgesamt wurden knapp 852 000 sogenannte Telekommunikationsverkehre ausgespäht - 2011 waren es noch fast 2,9 Millionen. Das geht aus dem Bericht des Parlamentsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste hervor, über den zunächst die «Welt» berichtet hatte. Trotz der stark geschrumpften Überwachung ist die Zahl der letztlich als nachrichtendienstlich relevant eingestuften Kontakte allerdings in etwa gleich geblieben.