Weniger Minijobs seit Mindestlohn-Einführung

Seit der Einführung des Mindestlohns zum Jahresbeginn sind in Deutschland mindestens 237 000 gewerbliche Minijobs verschwunden. Das geht aus dem Quartalsbericht der Minijobzentrale in Bochum hervor. Besonders betroffen sind demnach die ostdeutschen Bundesländer. In Sachsen-Anhalt fielen in den ersten drei Monaten 7,7 Prozent, in Thüringen 6,6 Prozent der Minijobs weg. Deutschlandweit ging ihre Zahl um 3,5 Prozent zurück. Ob diese Entwicklung mit der Einführung des Mindestlohns ursächlich zusammenhänge, ist unklar.