Mindestens 45 Tote bei Erdrutsch in Kolumbien

Ein Erdrutsch hat in Kolumbien mindestens 45 Menschen in den Tod gerissen. Ein Hochwasser in einem Fluss im nordwestlichen Departement Antioquia hat heute eine Schlammlawine ausgelöst, die die Ortschaft La Margarita weitgehend zerstört hat. Die Opferzahl könne noch stark steigen, berichteten lokale Behörden einem Rundfunksender. Zahlreiche Bewohner würden noch vermisst. Retter konnten 30 Menschen verletzt bergen, teilte der Katastrophenschutz mit. Alle Häuser auf der Länge von zehn Kilometern am Flussufer seien zerstört worden, sagte die Bürgermeisterin der Bezirksstadt Salgar.