Boko Haram greift Dörfer in Nordnigeria an: 30 Jugendliche entführt

Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram hat im Nordosten Nigerias bei mehreren Angriffen mindestens 17 Menschen getötet und 30 Jugendliche entführt. Die Extremisten hätten ungeachtet einer mit der Regierung vereinbarten Waffenruhe Dörfer im Bundesstaat Borno angegriffen und geplündert, berichtete die Zeitung «Premium Times». Präsident Goodluck Jonathan hatte zuvor erklärt, mit der Gruppe am 17. Oktober eine Waffenruhe ausgehandelt zu haben. Bei den Gesprächen soll es vor allem um die Freilassung von über 200 Schülerinnen gehen, die vor sechs Monaten Chibok entführt worden.