Streit um Beamteneinsatz im Poststreik landet vor Gericht

In der erbitterten Tarifauseinandersetzung bei der Post haben wieder die Juristen das Wort.

Streit um Beamteneinsatz im Poststreik landet vor Gericht
Jens Büttner Streit um Beamteneinsatz im Poststreik landet vor Gericht

Am kommenden Donnerstag (2.Juli) hat das Bonner Arbeitsgericht auf Antrag der Gewerkschaft Verdi einen Verhandlungstermin im Streit um den Einsatz von Beamten als Streikbrecher angesetzt.

Die Gewerkschaft habe ihren Antrag auf Untersagung dieser Praxis damit begründet, dass in 22 Fällen Beamte gegen ihren Willen auf Arbeitsplätzen von streikenden Beschäftigten eingesetzt worden seien, teilte das Gericht am Donnerstag mit.

Die Gewerkschaft hatte schon einmal gegen Beamteneinsätze geklagt. Ende Mai stellte ein Gericht fest, der «zwangsweise» Einsatz von Beamten bei Angestelltenstreiks der Post sei untersagt, freiwillige Einsätze aber erlaubt. Der Poststreik läuft mittlerweile in der dritten Woche.