Bouffier schlägt Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung vor

Im Streit um die Vorratsdatenspeicherung hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier einen Kompromissvorschlag gemacht. Er könne sich vorstellen, die Mindestspeicherdauer von sechs auf drei Monate zu verringern, sagte der CDU-Vize der Zeitung «Die Welt». Die Arbeitsgruppe Innen und Recht von Union und SPD hatte zuvor keine Einigung bei der Vorratsdatenspeicherung erzielt. Das Thema wurde wie andere Streitfragen an die große Runde der Koalitionsverhandlungen überwiesen. Dort soll am kommenden Mittwoch darüber beraten werden.