Brand in Flüchtlingsunterkunft - Ramelow spricht «Mordanschlag»

In Thüringen hat erneut eine Flüchtlingsunterkunft gebrannt. Das Feuer brach am frühen Morgen in Friemar an vier mobilen Toiletten vor einer Turnhalle aus. Dort waren zu dem Zeitpunkt elf Flüchtlinge untergebracht. Die Flammen griffen auf die Fassade über. Nach Angaben einer Polizeisprecherin gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, sagte sie. Verletzt wurde niemand. Ministerpräsident Bodo Ramelow sprach von einem «feigen Mordanschlag».