Brasiliens Regierung plant Milliarden-Kürzungen

Angesichts der tiefsten Wirtschaftskrise seit Jahren plant die brasilianische Regierung Kürzungen von 26 Milliarden Real im Haushalt für das kommende Jahr. So sollen unter anderem Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst von Januar auf August verschoben werden und einige Ausgaben auf Eis gelegt werden. Die Ankündigung gilt auch als Reaktion auf die jüngste Abstufung auf Ramschniveau durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's. S&P setzte die Kreditwürdigkeit für Brasilien auf «BB+» herunter - damit wird vor Ausfallrisiken gewarnt.