Breitenreiter wird gelungene Premiere nicht vergessen

André Breitenreiter herzte seine Spieler und bedankte sich dann gemeinsam mit der Mannschaft bei den rund 600 mitgereisten Fans für die Unterstützung.

Breitenreiter wird gelungene Premiere nicht vergessen
Friso Gentsch Breitenreiter wird gelungene Premiere nicht vergessen

«Es ist immer wichtig, das erste Spiel zu gewinnen. Natürlich ist das auch für mich ein besonderer Moment», sagte der Trainer des FC Schalke 04 nach seiner gelungenen Premiere im Europapokal. Den souveränen 3:0 (2:0)-Erfolg bei APOEL Nikosia auf Zypern zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase werde er sicher nicht vergessen, meinte der 41 Jahre alte Fußball-Lehrer: «Das erste Mal werde ich immer in positiver Erinnerung behalten.»

Joel Matip (28.) sowie Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (35./71.) sicherten mit ihren Treffern den ungefährdeten und verdienten Sieg, mit dem die Königsblauen in der Gruppe K am Donnerstagabend die Tabellenführung übernahmen. Im anderen Spiel trennten sich Asteras Tripolis und Sparta Prag mit 1:1.

Breitenreiter hatte bei seinem internationalen Debüt als Trainer keinen Grund zur Klage. Sein Team setzte die Vorgaben exzellent um. «Es war insgesamt ein sehr souveräner Auftritt. Wir hatten viel Ballbesitz und viele Chancen. Und wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht», befand der 41-Jährige, der in sechs Pflichtspielen mit dem Revierclub die beachtliche Bilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage (0:3 in Wolfsburg) vorweisen kann.

Horst Heldt schreibt den Aufschwung der Mannschaft, die wesentlich offensiver und attraktiver spielt als unter Breitenreiters Vorgänger Roberto Di Matteo, der akribischen Arbeit des Coaches und dem guten Verhältnis zwischen ihm und den Spielern zu. «Die Automatismen beginnen zu greifen, die der Trainer einstudiert hat. Das war ein guter Einstieg in die Gruppenphase», sagte der Manager.

Auffällig ist, dass vor allem die jungen Talente wie Leon Goretzka, Leroy Sané oder Max Meyer unter Breitenreiter aufblühen. «Das hat mit dem Trainer zu tun. Er versucht, den Druck von uns zu nehmen und viel Spaß reinzubringen», erklärte Meyer, der wie schon beim 2:1 gegen Mainz auch gegen den Rekordmeister aus Zypern ein gutes Spiel machte.