Bremer vor Leverkusen-Spiel selbstbewusst

Nach drei Siegen in Serie ist das Selbstbewusstsein bei Werder Bremen groß. Doch Personalprobleme vor der Partie am Sonntag gegen Bayer Leverkusen trüben die gute Stimmung beim hanseatischen Fußball-Bundesligisten.

Bremer vor Leverkusen-Spiel selbstbewusst
Uwe Anspach Bremer vor Leverkusen-Spiel selbstbewusst

Torjäger Franco Di Santo, der neue Abwehrchef Jannik Vestergaard, Fin Bartels und Philipp Bargfrede sind angeschlagen. Ihre Einsätze sind fraglich. Dennoch überwiegt bei Trainer Viktor Skripnik die Zuversicht - vor allem angesichts der wiedergewonnenen Heimstärke mit zuletzt vier Siegen und einem Unentschieden. «Wir wollen im eigenen Stadion ungeschlagen bleiben», forderte Skripnik, der mit seiner Mannschaft nach der Erfolgsserie entspannter auf den Abstiegskampf blicken darf.

Der Ukrainer setzt gegen Bayer auch auf eine Leverkusener Leihgabe. Werder-Neuzugang Levin Ötzunali spielte noch in der Hinrunde bei Bayer 04. «Er brennt ohne Ende», sagte Skripnik. «Für mich ist das sehr einfach, weil ich ihn nicht motivieren brauche.»

Leverkusen könnte indes bei einem Sieg wieder auf einen Champions-League-Platz rücken. «Wir sind in einer guten Verfassung», meinte Trainer Roger Schmidt. «Wir geben dem Gegner momentan wenige Möglichkeiten, klare Gelegenheiten rauszuspielen.» Doch auch Schmidt hat noch einige Personalfragen offen. Josip Drmic laboriert an einer Achillessehnenverletzung. Emir Spahic und Ömer Toprak sind erkältet, Karim Bellarabi hat Probleme an der Leiste. Der Südkoreaner Son trainierte am Freitag erstmals nach seinem Einsatz beim Asien-Cup wieder mit und könnte in Bremen in den Kader rücken.