Brexit-Angst: Aktien britischer Banken brechen ein

Der drohende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat die Kurse der britischen Banken einbrechen lassen. An der Börse in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong, wo einige der Finanzwerte gehandelt werden, ging es prozentual zweistellig abwärts.

Brexit-Angst: Aktien britischer Banken brechen ein
Jens Kalaene Brexit-Angst: Aktien britischer Banken brechen ein

HSBC-Aktien verloren bis zu 11,3 Prozent - das ist der heftigste Verlust seit sieben Jahren und damit den Zeiten der Finanzkrise. Die Papiere des Versicherers Prudential knickten um bis zu 11,1 Prozent ein und die Aktien des Finanzkonzerns Standard Chartered sogar um bis zu 12,5 Prozent.

An den Vortagen hatten sich Bankaktien in Erwartung eines britischen Verbleibs in der EU deutlich erholt. Nach Auszählung von mehr als 344 der 382 Wahlbezirke am Freitagmorgen stimmten 51,3 Prozent der Wähler für das Verlassen der Gemeinschaft, 47,8 für den Verbleib.