Bürger von Vorra stehen gegen Rechtsextreme zusammen

Nach dem Brandanschlag auf drei fast bezugsfertige Flüchtlingsunterkünfte in Vorra bei Nürnberg haben die Bürger ein Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus gesetzt. Mehrere Hundert Menschen bildeten nach einem Solidaritätsgottesdienst eine Menschenkette um die vorerst unbewohnbaren Gebäude. Unbekannte hatten in der Nacht zum Freitag in dem Ort einen zur Flüchtlingsunterkunft umgebauten Gasthof samt Scheune sowie ein frisch renoviertes Wohnhaus in Brand gesteckt. An eine Wand schmierten sie Hakenkreuze und die Parole «Kein Asylant in Vorra».