Briten: Für Waffenruhe muss Moskau Verhalten in Syrien ändern

Die Münchener Vereinbarung über eine Waffenruhe in Syrien kann der britischen Regierung zufolge nur Erfolg haben, wenn Russland seine Angriffe auf gemäßigte Oppositionelle und Zivilisten in dem Bürgerkriegsland beendet.

«Wenn die Vereinbarung funktionieren soll, wird dieses Bombardieren enden müssen: Kein Stillstand der Kriegshandlungen wird von Dauer sein, wenn moderate oppositionelle Gruppen weiterhin angegriffen werden», teilte Großbritanniens Außenminister Philip Hammond am Freitag mit. Wenn der Plan in vollen Umfang durchgesetzt werde, sei er ein «wichtiger Schritt, um das Töten und Leiden in Syrien zu lindern.»

In der Nacht zum Freitag hatten sich die USA, Russland und wichtige Regionalmächte in München auf eine Waffenruhe binnen einer Woche geeinigt. Ausgenommen sind Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Großbritannien beteiligt sich in Syrien mit Luftangriffen am Kampf gegen den IS. Moskau bestreitet Angriffe auf Zivilisten in Gebieten, die von Oppositionellen kontrolliert werden.