Britische Urlauber treiben Thomas Cook an

Die Urlaubsfreude der Briten und ein harter Sparkurs haben Reiseveranstalter Thomas Cook zum Winterstart auf Kurs gehalten. Die gesunkenen Kosten für den laufenden Umbau des zweitgrößten Reiseveranstalter Europas zahlten sich aus.

Britische Urlauber treiben Thomas Cook an
Frank May Britische Urlauber treiben Thomas Cook an

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember ging der saisontypische Verlust vor Steuern im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 115 Millionen britische Pfund (155 Mio Euro) zurück, wie der Konzern mitteilte. An der Börse ging es für die Aktien von Thomas Cook kurz nach Handelsöffnung trotzdem gut vier Prozent nach unten.

Dabei entwickelte sich das laufende Geschäft besser. Der Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um 1,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Pfund zu. Der um Sonderfaktoren bereinigte operative Verlust verringerte sich von 56 auf 53 Millionen Pfund. «85 Prozent unseres Winterprogramms sind verkauft», sagte der neue Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser. Bei den Sommerreisen seien es 41 Prozent, etwas mehr als im Vorjahr.

Allerdings sind es vor allem die Briten, die bislang eifrig Reisen für den Sommer buchen: In Nord- und Kontinentaleuropa liegen die Buchungszahlen noch deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück. «Die Deutschen tendieren dazu, ihre Reisen erst später zu buchen», sagte Fankhauser.

Thomas Cook hält Marken wie Neckermann Reisen und die Fluglinie Condor.