Bruder von mexikanischem Kartellchef in USA zu 20 Jahren verurteilt

Wegen Geldwäsche hat ein US-Gericht den Bruder des früheren Chefs des mexikanischen Zeta-Kartells zu 20 Jahren Haft verurteilt. José Treviño Morales habe Millionen Dollar an Drogengeld in den USA in Rennpferde investiert und so die Herkunft des Geldes zu verschleiern versucht. Das zitierte die Zeitung «The Statesman» aus der Urteilsbegründung des Gerichts in Austin im US-Bundesstaat Texas. Zetas-Boss Miguel Ángel Treviño Morales alias «Z-40» war Mitte Juli in Mexiko festgenommen worden. «Los Zetas» kontrollieren weite Teile der Ostküste und gelten als das mächtigste Drogenkartell des Landes.