Athen beantragt drittes Hilfspaket und bleibt Reformliste schuldig

Griechenland beantragt neue Rettungsmilliarden, lässt seine Gläubiger aber weiter zappeln. Eine Reformliste legt die Regierung in Athen wohl erst morgen vor. Die Europäische Zentralbank rechnet mit dem Schlimmsten, hält aber die Notkredite bis Sonntag aufrecht. Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte im EU-Parlament um Vertrauen und Verständnis geworben. Das neue Hilfsprogramm müsse die Belastungen gerechter verteilen. Arbeitnehmer und Rentner könnten keine zusätzlichen Lasten tragen.