Bei EU-Gipfel Streit um Flüchtlinge - keine festen Quoten

Der EU-Gipfel setzt darauf, dass die gefährliche Griechenland-Krise in den nächsten zwei Tagen gelöst wird. Der Eurogruppe am Samstag komme eine entscheidende Bedeutung zu. Denn die Zeit dränge, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brüssel mit Blick auf das geplante Treffen der Euro-Finanzminister. In einer stundenlangen hitzigen Debatte vereinbarte der Gipfel die Umverteilung von 40 000 Flüchtlingen aus Italien und Griechenland auf andere EU-Staaten. Auf feste Quoten - wie sie die EU-Kommission und Italien anstrebten - konnten sich die Länder aber nicht einigen.