EU-Staaten einigen sich auf Verteilung von Flüchtlingen

Nach einer hitzigen Debatte hat der EU-Gipfel die Verteilung von 40 000 Flüchtlingen von Italien und Griechenland auf andere EU-Staaten vereinbart. Das dürfte nur auf freiwilliger Basis erfolgen - und nicht wie von der EU-Kommission und Italien gefordert auf Grundlage einer festen Quote. Alle Staaten hätten Zusagen gemacht, sagte EU-Gipfelchef Donald Tusk am Morgen in Brüssel. Ausnahmen seien nur Ungarn und auch Bulgarien. Kanzlerin Angela Merkel begrüßte den Beschluss als «eine gute Botschaft.» Sie sagte aber auch, es gebe noch viel Arbeit.