Wieder kein Durchbruch im Kosovokonflikt

Trotz 17-stündiger Verhandlungen haben sich die Regierungsspitzen Serbiens und des Kosovos unter EU-Vermittlung nicht auf Kompromisse zur Beilegung ihrer Konflikte einigen können. Das berichteten Serbiens Regierungschef Aleksandar Vucic und sein Kosovo-Amtskollege Isa Mustafa in Brüssel. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, durch Maximalforderungen Fortschritte verhindert zu haben. Eigentlich war bei den Verhandlungen ein Durchbruch erwartet worden. Belgrad und Pristina sollten dafür mit einer weiteren Annäherung an Brüssel belohnt werden.