Bilderberg-Konferenz diskutiert Sicherheitsfragen

In Österreich treffen sich heute 140 Experten und Entscheider aus 22 Ländern zur viertägigen Bilderberg-Konferenz. Die Zusammenkunft findet traditionell unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Bilderberg-Konferenz diskutiert Sicherheitsfragen
Wolfgang Kumm Bilderberg-Konferenz diskutiert Sicherheitsfragen

Unter den Teilnehmern sind Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger und der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Paul Achleitner.

Sie wollen bis zum Sonntag laut Veranstalter über 15 Themen von globaler Relevanz wie die Datensicherheit, den Terrorismus und die Lage im Nahen Osten diskutieren. Das Treffen in einem Luxushotel in Buchen in Tirol ist als privater Kreis organisiert, es gibt weder Beschlüsse noch wird ein Protokoll veröffentlicht.

Kritiker sehen in der Zusammenkunft eine Art «Nebenregierung». Die Bilderberg-Konferenz wurde 1954 gegründet, um den Dialog Europas mit Nordamerika zu fördern. Für die Konferenztage gilt rund um den Tagungsort eine hohe Sicherheitsstufe. Die Polizei in Tirol will lageabhängig bis zu 2100 Beamte einsetzen.