Buchmesse Leipzig als «Denkraum» 

Die Leipziger Buchmesse will mit ihrem diesjährigen Programm ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile setzen.

Buchmesse Leipzig als «Denkraum» 
Jan Woitas Buchmesse Leipzig als «Denkraum» 

Ziel sei, einen «Denkraum» für die Gesellschaft von morgen zu schaffen, sagte Messedirektor Oliver Zille am Mittwoch vor der feierlichen Eröffnung des viertägigen Büchermarathons (17.-20.3.). «Wir wollen damit ganz klar als Haus und als Buchmesse ein Signal für eine offene Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander geben», so Zille.

Am Abend sollte die Messe mit der Verleihung des Preises zur Europäischen Verständigung eröffnet werden. Die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an den Historiker Heinrich August Winkler. Bis zum Sonntag präsentieren mehr als 2200 Aussteller ihre Neuheiten rund ums Buch auf dem Messegelände.