Buchmesse will Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen

Die Leipziger Buchmesse will mit ihrem diesjährigen Programm ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile setzen. Ziel sei, einen «Denkraum» für die Gesellschaft von morgen zu schaffen, sagte Messedirektor Oliver Zille vor der feierlichen Eröffnung des viertägigen Büchermarathons. «Wir wollen damit ganz klar ein Signal für eine offene Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander geben», so Zille. Am Abend soll die Messe mit der Verleihung des Preises zur Europäischen Verständigung eröffnet werden. Er geht an den Historiker Heinrich August Winkler.