Bund und Länder wollen De-Mail nach schwachem Start vorantreiben

Die Behörden im Bund und in den Ländern wollen das bislang nur mäßig erfolgreiche E-Mail-System De-Mail stärken.

Bund und Länder wollen De-Mail nach schwachem Start vorantreiben
Nicolas Armer Bund und Länder wollen De-Mail nach schwachem Start vorantreiben

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kündigte am Dienstag zum Nationalen IT-Gipfel in Hamburg an, dass bis Ende 2015 «weit über 200 Behörden und Einrichtungen des Bundes über De-Mail kommunizieren können» werden.

Die De-Mail ist eine E-Mail-Variante, die für elektronische Nachrichten an Behörden oder Unternehmen gedacht ist. Nutzer müssen ihre Identität mit dem Personalausweis bestätigten.

Die De-Mail wird von der Deutschen Telekom, United Internet mit GMX und Web.de und Mentana-Claimsoft angeboten. Sie bilden mit dem Innenministerium eine Arbeitsgemeinschaft, um die De-Mail voranzutreiben.

Ein Drittel der deutschen Großunternehmen und Zehntausende mittelständische Firmen hätten inzwischen De-Mail-Verträge mit der Telekom gezeichnet, erklärte das Unternehmen. Auch 2000 Städte und Gemeinden hätten das System eingerichtet.