Bundesagentur erwartet Millionen-Einsparungen durch Mindestlohn

Die Bundesagentur für Arbeit erwartet als Folge der neuen Mindestlohnregelung Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe. Nach vorläufigen Berechnungen sei bei den Ausgaben für alleinlebende Hartz IV-Empfänger mit einer Vollzeitstelle jährlich mit 600 Millionen bis 900 Millionen Euro weniger zu rechnen. Das sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt heute in Nürnberg. Weitere Auswirkungen des Mindestlohns erwartet Alt nicht. Es gebe bisher keine Hinweise für die Horrorprognosen des Münchner Ifo-Instituts, dass mit dem Mindestlohn eine Million Arbeitsplätze verloren gehen.