Bundesamt: Anreize verringern und Wiedereinreisesperren nutzen

Angesichts von rund 100 000 Asylbewerbern aus den Ländern des westlichen Balkans setzt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verstärkt auf Abwehr. So soll ein seit August geltendes Gesetz dafür sorgen, bei offensichtlich unbegründeten Anträgen eine Wiedereinreisesperre und ein Aufenthaltsverbot für das Schengen-Gebiet auszusprechen. Das sagte BAMF-Chef Manfred Schmidt der Deutschen Presse-Agentur in Nürnberg. Ein großer Teil der Asylbewerber in Deutschland kommt nicht aus Bürgerkriegsländern, sondern aus Albanien, Serbien und dem Kosovo.