Bundesanwaltschaft klagt mutmaßlichen CIA-Spion an

Die Bundesanwaltschaft hat einen früheren Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes wegen Spionage angeklagt. Sie wirft dem 32-Jährigen unter anderem Landesverrat vor. Die Anklage sei bereits am 11. August beim Oberlandesgericht München erhoben worden, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Zuvor hatte Spiegel Online darüber berichtet. Der Mann sei seit 2007 Mitarbeiter des BND gewesen und habe seit 2008 mit dem US-Geheimdienst CIA zusammengearbeitet. Er soll Dokumente und interne Informationen geliefert haben.