Bundesarbeitsgericht: Keine Klagewelle zum Mindestlohn

Der vor einem Jahr eingeführte Mindestlohn sorgt nicht für die befürchtete Flut juristischer Auseinandersetzungen. «Es gibt keine Klagewelle zum Mindestlohn bei den Arbeitsgerichten», sagte die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt. Das lasse den Schluss zu, dass sich die Arbeitgeber an das Gesetz hielten und die Kontrollen effizient seien. Bei Klagen ginge es kaum um die vorgeschriebenen 8,50 Euro pro Stunde, vielmehr um den Wegfall oder die Anrechnung von Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.